Der HSV Solingen-Gräfrath 76 bleibt in der Erfolgsspur! Am Samstagabend feierte die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender einen ungefährdeten 34:23 (18:15)-Heimsieg gegen den Rostocker HC. Vor heimischer Kulisse in der Klingenhalle brannte der HSV vor allem in der zweiten Halbzeit ein Feuerwerk ab.
Die Gräfratherinnen erwischten einen Start nach Maß. Die bärenstarke Nele Spengler brachte die Gastgeberinnen schnell mit 2:0 in Front, und Hannah Gutzeit erhöhte kurz darauf zum 3:1 (3. Minute). Rostock zeigte sich jedoch unbeeindruckt und hielt die Begegnung in der ersten halben Stunde offen.
Dass der HSV die Führung behaupten konnte, lag auch an einer glänzend aufgelegten Katja Grewe im Tor. Angetrieben von Vanessa Brandt (12:9) und Merit Müller hielten die Gräfratherinnen den Vorsprung konstant. Sekunden vor dem Pausenpfiff netzte Hannah Gutzeit zum 18:15-Halbzeitstand ein.
Nach dem Seitenwechsel machte der HSV da weiter, wo sie aufgehört hatten. Während die Abwehr Beton anrührte, lief der Angriffmotor auf Hochtouren. Hannah Gutzeit und Patricia Nikolić schraubten das Ergebnis schnell auf 21:16 (34. Minute) hoch.
Rostock fand kaum noch Lücken im rot-weißen Abwehrbollwerk. Und wenn die Gäste doch durchbrachen, scheiterten sie allzu oft an Katja Grewe. Spätestens beim Treffer von Nele Spengler zum 22:16 (35. Minute) war die Richtung für den restlichen Abend vorgegeben.
Die erfolgreichen B-Jugendlichen Luna Külker, Laura Schatton und Dzeneta Kujovic bekamen von Chefcoach Jonas Schlender ordentliche Einsatzzeiten und die drei Youngsters enttäuschten nicht. Mit einer mutigen und defensiv disziplinierten Leistung fügten sie sich perfekt in die Mannschaft ein. Für den emotionalen Höhepunkt sorgte Luna Külker in der 41. Minute: Mit einem krachenden Freiwurf direkt in den Giebel erzielte sie das viel umjubelte 25:18.
In der 49. Minute wechselte der HSV auf der Torhüterposition und brachte Liv-Stine Eckardt. Nahtlos knüpfte sie an die Leistung ihrer Kollegin an und entschärfte in der 54. Minute prompt den dritten Rostocker Siebenmeter des Spiels.
In den Schlussminuten war es die gewohnt torhungrige Deborah Spatz, die mit ihren Treffern zum 33:22 und 34:22 die endgültige Entscheidung herbeiführte. Den Schlusspunkt zum hochverdienten 34:23-Endstand setzten zwar die Gäste, am fulminanten Heimsieg der Solingerinnen rüttelte das aber nicht mehr.
„Das war heute ein rundum gelungener Abend. Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit über die Abwehr kontrolliert und konnten den jungen Mädels wichtige Spielanteile geben. Wie sich Luna, Laura und Dzeneta präsentiert haben, macht uns unheimlich stolz und zeigt die Qualität unserer Jugendarbeit“, resümierte das sichtlich zufriedene Gräfrather Trainerteam.
HSV: Tor: Grewe, Eckardt; Feld: Spengler (10, 3), Gutzeit (6), Spatz (5), Nikolic (4), Müller (2), Bomnüter (2), Brandt (2), Külker (1), Völker (1), Heimann (1), Pickrodt, Kujovic, Fabisch, Schatton
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