Der HSV stoppt Freiburger Erfolgsserie eindrucksvoll

10.05.2026

Am Samstagabend setzten die Schützlinge von Jonas Schlender ein dickes Ausrufezeichen und gewannen beim formstarken Aufsteiger HSG Freiburg hochverdient mit 32:25 (14:11). Damit knackte der HSV  nicht nur die beeindruckende 13:1-Punkteserie der Freiburgerinnen, sondern feierten selbst den vierten Sieg in Folge.

Von der ersten Sekunde an war spürbar, dass der HSV den Schwung der letzten Wochen über die gesamte Distanz der Autobahn mit in den Schwarzwald genommen hatte. Deborah Spatz eröffnete die Partie mit dem 1:0, und eine hellwache Defensive um eine starke Liv-Stine Eckardt im Tor sorgte schnell für klare Verhältnisse. Bereits in der 5. Minute leuchtete ein 4:1 für die Gäste von der Anzeigetafel.

Freiburg versuchte mit physischer Härte dagegenzuhalten, scheiterte aber immer wieder an der kompakten Deckung oder am eigenen Wurfglück. Nach 24 Minuten dann der nächste Schock für den HSV. Sophie Pickrodt muss nach einem Ellenbogentreffer von Lucy Klingler verletzt das Spielfeld verlassen. Für sie war das Spiel beendet. Obwohl Freiburg zwischenzeitlich auf 11:11 ausgleichen konnte (24.), blieb der HSV ruhig. Ein kleiner Zwischenspurt sorgte für die verdiente 14:11-Pausenführung.

Die Gastgeberinnen kamen motiviert aus der Kabine und verkürzten schnell auf 14:15. Wer jedoch glaubte, die Partie würde nun kippen, sah sich getäuscht. Der HSV antwortete im Stile einer Spitzenmannschaft. Hannah Gutzeit und Emma Schwitzer erhöhten binnen weniger Minuten auf 20:15 (39.).

Besonders das Tempospiel funktionierte nun wie am Schnürchen. Zahlreiche „Steals“ in der Abwehr wurden postwendend in Tore umgemünzt. Als Nele Spengler in der 41. Minute per Strafwurf zum 21:15 traf, war der Widerstand der Freiburgerinnen gebrochen.

Offensiv glänzte vor allem Deborah Spatz, die in der 56. Minute mit dem 31:21 für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung sorgte. Zwar konnte Freiburg in den Schlussminuten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, doch der 32:25-Auswärtssieg geriet zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr. Nele Spengler setzte mit einem sicher verwandelten Siebenmeter zum 32:24 den letzten Gräfrather Treffer, bevor Freiburg kurz vor Ultimo den Endstand markierte.

„Wir wussten um die Heimstärke der Freiburgerinnen, aber wir haben heute von der ersten Minute an unseren Plan durchgezogen. Die Abwehr stand stabil und vorne waren wir konsequent“, freute sich Jonas Schlender nach dem Abpfiff.

Spielfilm: 1:4, 6:9, 11:11, 11:14 (HZ); 14:15, 15:21, 18:25, 21:31, 25:32 (Endstand).

Den Video-Spielbericht zum 25:32 Auswärtssieg in Freiburg

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