Gelungener Heimauftakt: HSV bezwingt die „Red Sparrows“

03.01.2026

In einer intensiv geführten Partie vor heimischer Kulisse behielt das Team von Trainer Jonas Schlender kühlen Kopf. Auch wenn der Motor zu Beginn noch etwas stockte, sorgte eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine überragende Katja Grewe im Tor am Ende für klare Verhältnisse.

Die Gäste aus dem Breisgau erwiesen sich, wie erwartet, als der unangenehme Gegner. In der Anfangsphase tat sich der HSV schwer, die kompakte Defensive der Freiburgerinnen zu knacken. Nach einem frühen Rückstand (0:1, 3:5) lief man zunächst hinterher. Vor allem die schnelle Saskia Probst bereitete unserer Abwehr in dieser Phase Probleme.

Doch der HSV fand über den Kampf ins Spiel. Merit Müller über Außen und die gewohnt treffsichere Deborah Spatz sorgten dafür, dass der Anschluss nie verloren ging. Nach einer Auszeit und taktischen Umstellungen stabilisierte sich die Defensive, und Katja Grewe parierte wichtige Bälle der HSG-Offensive.

Beim Stand von 9:9 in der 20. Minute durch Nele Spengler war die Partie wieder völlig offen. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit drehte der HSV dann auf: Vanessa Brandt und Patricia Nikolić brachten uns erstmals mit zwei Toren in Führung. Mit einem psychologisch wichtigen 13:11 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Gräfratherinnen keinen Zweifel mehr daran, wer Herr im Hause ist. Zwar hielt die Freiburger Torhüterin Leonie Kuntz mit starken Paraden dagegen und verhinderte einen noch deutlicheren Rückstand, doch der HSV-Express rollte nun.

Besonders Patricia Nikolić und Deborah Spatz, die auch vom Siebenmeterstrich keine Nerven zeigte, schraubten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Über 18:13 (39.) und 21:14 (44.) erspielte sich der HSV ein komfortables Polster. Auch eine kurze Schwächephase mit einigen Pfostentreffern konnte den Sieg nicht mehr gefährden, da die Abwehr um die bärenstarke Grewe Beton anrührte.

In der Schlussphase durfte die Klingenhalle jubeln. Spatz markierte in der 54. Minute das 27:20, die endgültige Entscheidung. Dass Freiburg in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik zum 27:22-Endstand betreiben konnte, trübte die Freude bei den Fans und dem Team nicht mehr.

Statistik zum Spiel:

  • HSV Solingen-Gräfrath: Grewe, Eckardt (Tor); Spatz (8/4), Nikolić (4), Müller (4), Spengler (3), Brandt (2), Völker (2), Pickrodt (2), Schwitzer (1), Liebetrau (1), Heimann, Fabisch, Schatton.

  • Spielfilm: 1:2 (3.), 5:8 (14.), 9:9 (20.), 13:11 (HZ) – 18:13 (39.), 23:17 (46.), 27:20 (54.), 27:22 (Ende).

Mit diesem Sieg im Rücken blickt der HSV optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Der Schwung aus diesem ersten Heimsieg soll nun mit in die nächste Auswärtsaufgabe beim Rostocker HC genommen werden.

Foto: Lars Breitzke

Unter diesem Artikel haben wir euch den Videospielbericht zum gestrigen Spiel eingebunden. Viel Spaß beim anschauen. 

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