Lara Karathanassis beendet ihre Karriere

07.02.2025

Im Sommer 2020 wechselte Lara Karathanassis vom TSV Bonn rrh. in die Klingenstadt. Schnell konnte sie sich in der 2. Liga etablieren, schaffte im Mai 2023 mit dem HSV Solingen-Gräfrath sogar den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga. Ebenso wie ihre beste Freundin Carina Senel, ist Lara eine der Spielerinnen, die symptomatisch für den Zusammenhalt beim HSV steht.  Seit ihrer Verletzung im November arbeitet sie nicht nur unermüdlich an ihrer Rückkehr auf das Spielfeld, sondern unterstützt als Co-Trainerin mit viel Sachverstand unseren Cheftrainer Jonas Schlender. Sowohl sportlich als auch menschlich ist das Karriereende von Lara für uns schwer aufzufangen. Wir hätten sehr gerne auch in den kommenden Jahren mit Lara Karathanassis zusammengearbeitet. Trotzdem verstehen wir natürlich den Wunsch von Lara, zu ihrem Verlobten nach Lübeck zu ziehen und sich in Zukunft mehr um ihr Privatleben und den Beruf zu kümmern. Wir hoffen für Lara, dass sie sich für ihren vorbildlichen Einsatz in dieser Saison noch einmal belohnen kann und uns in den letzten Wochen der Saison wieder zur Verfügung steht. Wir wünschen Lara alles Gute für ihre Zukunft. Eine Tür beim HSV steht für sie immer offen. 

Stefan Bögel Geschäftsführer: “Mit Lara verlieren wir eine vorbildliche Sportlerin, die sich jederzeit zu 100% für den HSV eingesetzt hat. Auch menschlich wird Lara schwer zu ersetzen sein. Wir wünschen ihr ganz besonders, dass sie in dieser Saison noch für den HSV auflaufen kann und natürlich alles erdenklich Gute für ihre berufliche und private Zukunft. “

Lara Karathanassis: “Nach über fünf Jahren erfolgreicher Zeit beim HSV, in denen ich miterleben durfte, wie wir gemeinsam bis in die erste Liga aufgestiegen sind, ist nun der Moment gekommen, in dem ich meine Prioritäten neu ausrichten muss. Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange beim HSV bleiben würde und bin unglaublich dankbar für alles, was wir zusammen erreicht haben. Doch aufgrund meiner beruflichen Ausbildung und dem Wunsch, mehr Zeit für mein Privatleben zu haben, lässt sich der Spitzenhandball nicht länger mit den aktuellen Anforderungen verbinden.

Umso mehr werde ich in der verbleibenden Zeit absolut alles dafür geben, noch mindestens einmal im HSV-Trikot auflaufen zu dürfen, um mit den Mädels und Fans den ein oder anderen Sieg einfahren zu können. 

Die Entscheidung ist alles andere als einfach gewesen für mich, aber ich blicke mit großer Dankbarkeit und Stolz auf die vergangenen Jahre zurück, werde den HSV auch aus der Ferne weiter verfolgen und freue mich auf die neuen Herausforderungen, die vor mir liegen.”

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